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	<title>Comments on: utopien</title>
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	<description>$$tm - systemata + soziosom</description>
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		<title>By: renfah</title>
		<link>http://renfah.blogs.sonance.net/utopien/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>renfah</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 15:21:42 +0000</pubDate>
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		<description>unfpa.orgUngebremstes Wachstum?
Über eine Milliarde Menschen leben in den Slums der großen Städte.
Im Jahr 2007 haben nach Berechnungen der Vereinten Nationen rund 3,3 Milliarden Menschen in Städten gelebt. 2008 wird es erstmals mehr Städter als Landbewohner auf der Erde geben.

Noch steiler soll die Kurve in den kommenden Jahren ansteigen, die Urbanisierung setzt sich unvermindert fort: Bis 2030 werden fünf Milliarden Stadtbewohner erwartet.

Boom in Asien und Afrika
Vor allem in Asien und Afrika wachsen die Städte bei gleichzeitigem Rückgang der Landbevölkerung. Dort wird sich laut UNO die städtische Bevölkerung bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2000 teilweise verdoppeln.

In Asien dürfte der Anteil der Städter in diesem Zeitraum von derzeit 1,36 auf dann 2,64 Milliarden ansteigen, in Afrika von 294 auf 742 Millionen und in Lateinamerika sowie der Karibik von 394 auf 609 Millionen Menschen. Von den 22 für das Jahr 2015 vorhergesagten Megacitys auf der Erde werden 17 in Entwicklungsländern sein - als Megacity gilt ein Ballungsraum ab zehn Millionen Einwohnern.

Schnellstes Wachstum in Lagos
Lagos ist die am schnellsten größer werdende Megacity der Welt, sie wächst jährlich um fünf Prozent. Zu Meta- oder Hyperstädten zählen Siedlungsräume mit mehr als 20 Millionen Menschen - die größte ist bisher Tokio mit 35,2 Millionen.

Im Jahr 2020 werden laut UNO-Schätzung vermutlich auch Bombay, Delhi, Mexiko-Stadt, Sao Paulo, New York, Dhaka, Jakarta und Lagos diese Grenze überschritten haben.

Eine Milliarde im Slums
Rund 30 Prozent der Städter - etwa eine Milliarde Menschen - verbringen ihr Dasein gegenwärtig in Slums. In den Hüttensiedlungen Bombays oder Kairos drängen sich etwa 100 Menschen auf einer Fläche, die in Hamburg umgerechnet einem Einwohner zur Verfügung steht. Im Jahr 2020 werden laut UNO wahrscheinlich 1,4 Milliarden Menschen weltweit in Elendsvierteln hausen.

Kleine wachsen schneller
Megacitys sind allerdings nicht die am schnellsten wachsenden Städte auf der Erde. Die meisten Menschen ziehen in Siedlungen mit weniger als einer Million Einwohner, vorangetrieben wird diese Entwicklung von der Landflucht. Mehr als die Hälfte der urbanen Bevölkerung lebt in Städten mit weniger als einer halben Million Einwohnern.

Megacitys bleiben deutlich hinter den Prognosen der 1970er Jahre zurück. Kleinere Städte könnten grundsätzlich ihre Probleme leichter lösen, doch nur wenige hätten das bisher in Angriff genommen.

Links:

    * UNO
    * UNO-Bevölkerungsprogramm (UNFPA)
http://www.unfpa.org/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>unfpa.orgUngebremstes Wachstum?<br />
Über eine Milliarde Menschen leben in den Slums der großen Städte.<br />
Im Jahr 2007 haben nach Berechnungen der Vereinten Nationen rund 3,3 Milliarden Menschen in Städten gelebt. 2008 wird es erstmals mehr Städter als Landbewohner auf der Erde geben.</p>
<p>Noch steiler soll die Kurve in den kommenden Jahren ansteigen, die Urbanisierung setzt sich unvermindert fort: Bis 2030 werden fünf Milliarden Stadtbewohner erwartet.</p>
<p>Boom in Asien und Afrika<br />
Vor allem in Asien und Afrika wachsen die Städte bei gleichzeitigem Rückgang der Landbevölkerung. Dort wird sich laut UNO die städtische Bevölkerung bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2000 teilweise verdoppeln.</p>
<p>In Asien dürfte der Anteil der Städter in diesem Zeitraum von derzeit 1,36 auf dann 2,64 Milliarden ansteigen, in Afrika von 294 auf 742 Millionen und in Lateinamerika sowie der Karibik von 394 auf 609 Millionen Menschen. Von den 22 für das Jahr 2015 vorhergesagten Megacitys auf der Erde werden 17 in Entwicklungsländern sein &#8211; als Megacity gilt ein Ballungsraum ab zehn Millionen Einwohnern.</p>
<p>Schnellstes Wachstum in Lagos<br />
Lagos ist die am schnellsten größer werdende Megacity der Welt, sie wächst jährlich um fünf Prozent. Zu Meta- oder Hyperstädten zählen Siedlungsräume mit mehr als 20 Millionen Menschen &#8211; die größte ist bisher Tokio mit 35,2 Millionen.</p>
<p>Im Jahr 2020 werden laut UNO-Schätzung vermutlich auch Bombay, Delhi, Mexiko-Stadt, Sao Paulo, New York, Dhaka, Jakarta und Lagos diese Grenze überschritten haben.</p>
<p>Eine Milliarde im Slums<br />
Rund 30 Prozent der Städter &#8211; etwa eine Milliarde Menschen &#8211; verbringen ihr Dasein gegenwärtig in Slums. In den Hüttensiedlungen Bombays oder Kairos drängen sich etwa 100 Menschen auf einer Fläche, die in Hamburg umgerechnet einem Einwohner zur Verfügung steht. Im Jahr 2020 werden laut UNO wahrscheinlich 1,4 Milliarden Menschen weltweit in Elendsvierteln hausen.</p>
<p>Kleine wachsen schneller<br />
Megacitys sind allerdings nicht die am schnellsten wachsenden Städte auf der Erde. Die meisten Menschen ziehen in Siedlungen mit weniger als einer Million Einwohner, vorangetrieben wird diese Entwicklung von der Landflucht. Mehr als die Hälfte der urbanen Bevölkerung lebt in Städten mit weniger als einer halben Million Einwohnern.</p>
<p>Megacitys bleiben deutlich hinter den Prognosen der 1970er Jahre zurück. Kleinere Städte könnten grundsätzlich ihre Probleme leichter lösen, doch nur wenige hätten das bisher in Angriff genommen.</p>
<p>Links:</p>
<p>    * UNO<br />
    * UNO-Bevölkerungsprogramm (UNFPA)<br />
<a href="http://www.unfpa.org/" rel="nofollow">http://www.unfpa.org/</a></p>
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