utopien
„Hier ist Singapur, hier ist Kalkutta, hier ist Rotterdam, das sind
die Vorstädte der virtuellen Stadt. Die elektronischen Netzwerke
fördern die Entwicklung dieser virtuellen Stadt. Die Datenautobahn
wird eine virtuelle Stadt schaffen. Im Zuge dieser noch nie
dagewesenen Hyperzentralisierung entsteht die Weltzeit. In der
Vergangenheit entwickelten sich die Städte im Rahmen lokaler
Zeiträume, deshalb unterscheidet sich die
Geschichte Frankreichs von der Geschichte Deutschlands oder Italiens.
Die ZEITZONEN, der Wechsel zwischen Tag und Nacht, spielten noch eine
wesentliche Rolle. Künftig gibt es keine lokale Zeit mehr. Es gibt nur
noch die Weltzeit, die Gleichzeitigkeit: sieben Tage in der Woche, 24
Stunden am Tag, live. Interaktivität und Datenautobahnen werden neue
Maßstäbe setzen auf Weltzeitniveau. Der einzige Bezugspunkt wird die
astronomische Zeit sein, die universale Zeit der Astronomen und
Astrophysiker.”
Aus: Paul Virilio in „Kontext: Die Metropole – eine Metastase”,
Schweizer Radio DRS 2, 18. April 1995.
Dechiffrierung von Utopien im Esperanto der Urbanitaet in stellvertretenden staedten fuer kontinente oder laendern wie brasilia im vergleich mit rios favelas und zb fordland ; oder in new delhi (regierung), chandigarh (planung!), mumbay(kolonialismus), usw. sozusagen angewandte erforschte utopien im Schnitt mit unseren kulturellen und visuellen sowie auditiven Grammatiken. Im Kommunistischen Manifest formulieren Marx und Engels ihre Kritik an den sozialistischen Utopien: ->http://marxists.org/ “Die Erfinder dieser Systeme sehen zwar den Gegensatz der Klassen wie die Wirksamkeit der auflösenden Elemente in der herrschenden Gesellschaft selbst. Aber sie erblicken auf der Seite des Proletariats keine geschichtliche Selbsttätigkeit, keine ihm eigentümliche politische Bewegung. An die Stelle der gesellschaftlichen Tätigkeit muß ihre persönlich erfinderischeTätigkeit treten, an die Stelle der geschichtlichen Bedingungen der Befreiung phantastische, an die Stelle der allmählich vor sich gehenden Organisation des Proletariats zur Klasse eine eigens ausgeheckte Organisation der Gesellschaft. Die kommende Weltgeschichte löst sich für sie auf in die Propaganda und die praktische Ausführung ihrer Gesellschaftspläne.” 100 Jahre spaeter: soozusagen am boden liegen, nur um das niveau zu halten
werden komplette systeme unadaptiert transferiert, besonders sehen wir dies am beispiel des kolonialismus wo zb auch die architekten sich vorgegebenen systemata total unterwarfen,
dazu mehrere beispiele:
fordland: john ford liess in den 20er jahren des 19.jahrhunderts eine komplette amerikanische kleinstadt in den urwald von para bauen, um dort dem kautschukmonopol zu entgehen, diese stadt existierte nur dadurch, und als die nazis mitte der 40erjahre durch das embargo hitlerdeutschlands gezwungen waren alternativen zu entwickeln, und den chemischen gummi produzierten, zu unoekonomisch wurde, obsolet und ist seither verwaist, und vom urwald wiedererobert.
jedenfalls ein system, welches in starrem gegensatz zum weltweiten stadtstandard des slums oder der “Favela”.
dies war ursprueünglich die Bezeichnung eines Huegels in Rio de Janeiro, an dem arme, von der Gesellschaft ausgestossene Menschen Hüuetten aufgebaut hatten, um wenigstens ein, wenn auch erbäaermliches, Dach üueber dem Kopf zu haben. Doch in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts, als die Staeädte durch die Industrialisierung ein immer attraktiver Anziehungspunkt fueür die mittellose Landbevöoelkerung wurden, wuchs eben auch das Heer jener, die keine Gutbezahlte Arbeit oder feste Anstellung fanden und ein notdüuerftiges Quartier finden mussten. Als fester Bestandteil des brasilianischen Lebens hat die Favela leider etwas Banales, Alltaeägliches angenommen, was die Bedeutung dieses sozialen Missstandes zu verharmlosen droht. Die “Favelados” sind zum groeössten Teil Opfer der im Nordosten vorherrschenden Trockenheit oder von den Fazendeiros und den grossen landwirtschaftlichen Konzernen vertriebene Bauern. Sie schlagen sich bis zu den Aussenbezirken der Millionenmetropolen durch, errichten dort ihre Hüuetten.
chandigarrh: Im Sommer 1947 wurden Indien und Pakistan von London aus dem britischen Kolonialreich in die Selbstaendigkeit entlassen, was mit einer neuen Grenzziehung zwischen Indien und Pakistan verbunden war. Lahore, die Hauptstadt im Nordwesten Indiens, faellt in der Neugliederung dieses Territoriums an Pakistan, worauf Indien fuer den Punjab die Errichtung eines neuen Regierungssitzes beschlieflt. Als Position erwaehlt man ein Gelaende am Fufle des Himalaya unmittelbar anschlieflend an das Dorf Chandigarh, dessen Namen man auf die neue Hauptstadt uebertraegt.
Ein Flugzeugabsturz im Jahre 1951 ueber aegypten beendet seinerzeit eine der erfolgreichsten Karrieren des bereits weit bekannten international taetigen Architekten und Stadtplaner, Maciej (Matthew) Nowitzki. Dieser ist, bis ihn sein unerwartetes Schicksal ereilt, mit den ersten Planungen fuer Chandigarh befasst. Sein Nachfolger wird auf besonderen Wunsch Nehrus, des Ministerpraesidenten des befreiten Indiens, der franzoesische Architekt Le Corbusier.
Nach der Abspaltung des hindisprechenden Pandschabs (Haryana) wurde keine neue Hauptstadt gebaut, so dass Chandigarh Hauptstadt fuer beide Bundesstaaten blieb. Chandigarh selbst jedoch gehoert nicht zu den beiden Staaten, sondern wird als Unionsterritorium von der Zentralregierung in Delhi aus verwaltet.
Die Inder nennen Chandigarh “City Beautiful” (Die Schoene Stadt).
Erfolg oder Misserfolg von Le Corbusiers moderner Planungsdoktrin.
Anthropomorpher Stadtplan
ueber Jahrzehnte hatte Le Corbusier staedtebauliche Studien angefertigt – allein fuer Algier waren es sieben Projekte -, die jedoch Papier geblieben sind. Erst 1950 eroeffnete sich ihm unverhofft eine Chance, als er von indischen Regierungsvertretern beauftragt wurde, eine neue Hauptstadt fuer Punjab zu planen. Ausgangspunkt fuer seine Arbeit war ein von der Regierung schon im Jahr zuvor beim amerikanischen Architekten Albert Mayer in Auftrag gegebener Masterplan. Innerhalb weniger Tage modifizierte Le Corbusier Mayers Vorlage und fertigte einen neuen Plan an: Die Grundflaeche wurde reduziert und die faecherfoermige Figur des Stadtgrundrisses zum Rechteck korrigiert. Zudem verhalf er den Prinzipien der CongrËs Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM), insbesondere den 1933 in der Charta von Athen aufgestellten Richtlinien zu ihrem Recht. Diese verlangten die Trennung der vier Basisfunktionen der Stadt (Wohnen, Arbeiten, Erholung, Zirkulation), die Aufteilung in autonome Sektoren sowie eine siebenstufige Hierarchie des Strassensystems. Die Grundkonzeption bewaeltigte Le Corbusier sehr effizient; die genauere Ausarbeitung und die Entwurfsarbeit fuer die staedtische Infrastruktur ueberliess er seinem Cousin Pierre Jeanneret sowie seinen Mitarbeitern Jane Drew und Maxwell Fry, die das oertliche Planungsteam leiteten.
Zwei Punkte der Standardkritik zu Chandigarh, die auch auf der erwaehnten Konferenz diskutiert wurden, betreffen die ´undemokratischeª Distanz des Regierungszentrums von der Stadt und die exzessiven Dimensionen des Kapitolskomplexes, der den raeumlichen Zusammenhang der Gebaeude verhindere. Darauf ist zu antworten, dass Le Corbusier nicht in politischen Parametern dachte. Sein Interesse galt vielmehr einer grundlegenderen Einordnung des Menschen. Seine anthropomorphen Vorstellungen der Stadt, wonach die Regierungsgebaeude die Position des Kopfes uebernehmen, abgesetzt vom Rumpf des Stadtkoerpers, deckten sich mit den bereits vorliegenden Plaenen Mayers. Die Bauten des Kapitols hatte dieser am Nordende angeordnet, losgeloest von der Figur des Stadtgrundrisses. Diese Isolierung erinnert an die von Le Corbusier bewunderte Akropolis, die hoch ueber Athen thront. Ihm ging es primaer darum, das Verhaeltnis von Mensch, Natur und Kosmos zu thematisieren. So beziehen sich mehrere Monumente der Anlage gestalterisch auf die Sonne und deren taeglichen Lauf. Eine Einbettung des Kapitols in die Stadt waere diesem uebergeordneten Anliegen und Le Corbusiers Obsession eines freien Horizontes hinderlich gewesen.
Fuer Le Corbusier entsprach der Kapitolskomplex einem lieu sacrÈ. Zur Steigerung der symbolischen Bedeutung setzte er ihn in Beziehung zur Landschaft. Schon in seinen ersten Skizzen waren die nahen Auslaeufer des Himalajas als grandioser Hintergrund fuer das Kapitol praesent. Auffaellig dabei ist die Parallele zu Ronchamp, wo ihn die Umgebung ebenfalls entschieden inspirierte. Le Corbusier sprach dabei von der ´Akustikª der Landschaft, die bestimmt werde von ihren vier Horizonten, denen die architektonische Konzeption entsprechen muesse.
Die Anwendung monumentaler Dimensionen in Verbindung mit den Zielen eines modernen Indien war fuer Le Corbusier als Ausgangslage gegeben. So verwendete er die Pariser Monumentalachse vom Louvre ueber die Place de la Concorde bis zum Etoile als wichtigen Massstabsvergleich. Ebenso bedeutsam als Referenz war fuer ihn Lutyens’ Gestaltung von Neu-Delhi, die 30 Jahre vorher entstanden war. Le Corbusier war sich der sehr grosszuegigen raeumlichen Auslegung des Kapitols durchaus bewusst. Deshalb setzte er die Wasserbecken vor den Hauptfassaden des Parlamentsgebaeudes und des Justizpalastes primaer ein, um die Distanzen optisch zu verkleinern.
Bis heute ist der Gouverneurspalast mit der ihm vorgelagerten Gartenanlage nicht realisiert worden. Damit fehlt der geplanten dreiteiligen Komposition Parlamentsgebaeude – Justizpalast – Gouverneurspalast das wichtige, als Kroenung gedachte, noerdliche Element. Die heutige Kritik beurteilt also ein unvollendetes Werk. Le Corbusiers Skizzen der Gartenanlage mit ihren Vertiefungen und der raeumlichen Kante, die sie zur Seite des Justizpalastes bildet, lassen deren Bedeutung fuer das raeumliche Erlebnis auf dem zentralen Platz unschwer erahnen. Anlaesslich der Konferenz wurde eine originalgrosse Fassadenattrappe des Gouverneurspalastes angefertigt. So war gut zu erkennen, welche Rolle diesem innerhalb des Ensembles zugedacht war. Mehrfach wurde an der Konferenz gefordert, den Gouverneurspalast nachtraeglich zu erstellen; wenn noetig mit neuer Nutzung, etwa als ´Museum of Knowledgeª. Schon Le Corbusier hatte dies vorgeschlagen.
Slums – die andere Seite Chandigarhs
Obwohl international haeufig als westlichen Fortschrittsidealen verpflichtet kritisiert, geniesst Chandigarh bei vielen Indern den Ruf, die schoenste Stadt des Landes zu sein. Die Bewohner nennen sie stolz ´City Beautifulª. Tatsaechlich ist ihre Sauberkeit und Ordnung in Indien einmalig; nirgendwo gibt es so viele gepflegte Gruenanlagen. Vorbildlich sind auch Wasser- und Stromversorgung sowie das Abwassersystem. Den meisten Besuchern entgeht jedoch die groesste Bedrohung Chandigarhs, denn diese liegt ausserhalb der geplanten Stadt. Es sind die illegal errichteten Slums. Chandigarh wurde fuer 500 000 Einwohner geplant. Das Wachstum uebertraf jedoch alle Erwartungen. Die Gruende dafuer liegen einerseits in der 1966 erfolgten Teilung des Punjab (in die Staaten Punjab und Haryana), die zu Einwohnerverschiebungen fuehrte, anderseits in der Sogwirkung auf die Landbevoelkerung, die hofft, hier Arbeit zu finden. Bereits Anfang der achtziger Jahre wurde die prognostizierte Einwohnerzahl erreicht. Heute duerfte diese bei 800 000 liegen.
Die Gruende fuer die Slumbildung sind vielfaeltig. Anfaenglich wurden Grundstuecke zu fixen Preisen angeboten, spaeter ging die Administration wegen Finanzierungsproblemen jedoch dazu ueber, sie in Auktionen zu verkaufen, was zur Bodenspekulation fuehrte. Vielen Zuwanderern wurde ein Landerwerb somit verunmoeglicht. Sie sahen sich zum Bau von nicht bewilligten Unterkuenften gezwungen. Diese ungeplanten und illegalen Entwicklungen sind zwar ein typisches Phaenomen in vielen Grossstaedten der Dritten Welt. Als zusaetzliche Erschwernis fuer Chandigarh erwies sich jedoch das rigide Festhalten der aemter an den Bauvorschriften, die vom Planungsteam um Le Corbusier erlassen worden waren. Im Bestreben, dessen Erbe zu bewahren, beschaeftigten sich die Baubehoerden mit dem Durchsetzen aesthetischer Richtlinien, statt sich um die Wohnungsprobleme der minderprivilegierten Bevoelkerung zu kuemmern. Entgegen Le Corbusiers Periphery Control Act, einer Verordnung, die jede Bautaetigkeit im Radius von 10 Meilen ausserhalb der geplanten Sektoren verbietet, entstanden in dieser Freihaltezone Satellitenstaedte wie zum Beispiel Panchkula im Nordosten. Im Sueden waechst in Anknuepfung an das bestehende Rastersystem eine dritte Erweiterung.
cyberrabad: das ehemalige hyderrabad wurde durch das in der globalisierung lukrative outsourcen zum zweiten silicone valley, in redmond (usa) schaltet microsoft die lichter aus,
in indien gehen sie an und so kann rund um die uhr programmiert werden, dadurch entsteht eine bevoelkerungsgruppe mit immaginativem kapital in einer gesellschaft wo sich nur ein kleiner teil dieser, die hergestellten produkte jemals leisten koennen wird, so wie die faerber der h&m t-shirts oder der nikesneekers niemals ein produkt ihres sweatshops erwerben werden. trotzdem koenne auch sie der globalisierung auch positives wie zb einen kastenaufschwung durch reentry nach der flucht ins mutterland der ehemaligen kolonie und der dort erfolgenden neuregistrierung mit anderem namen kann bei der rueckkehr zu einem aufschwung in der kaste werden.
port blair: andamanen nicobaren eine der letzten jaeger und sammler gesellschaften von 18 staemmen, wurde durch den kolonialismus des britischen empire ( unter zuhilfenahme des sozialen “ausschusses”= politische und illegaliserte gefangene ihrer gesellschaft ), gezwungen sich dem zivilisatorischen druck der globalisierung zu unterwerfen, auf drei staemme zurecht gerottet… von einer touristisch medialen flutwelle ausgerottet, doch dazu spaeter mehr.
Six hunter-gatherer tribes including the fearsome Sentinelese aborigines inhabit 38 of the 572 rainforested islands, living in seclusion from outside world for millenia.
India has protected the tribes from modern contact in the fear of bacterial contamination, and little was known of their fate.
Shompen aborigines, numbering just 100, have occupied the Great Nicobar island for up to 60,000 years without being touched by modernity.
“Jarawas number around 300 but they are not as reclusive as the Shompens or the Sentinelese who occupy the North and East Sentinel Islands,” Andamans Deputy Commissioner Vinod Kumar told AFP.
Under pressure from developers as India slowly allowed tourism, experts feared the six indigenous groups could face extinction within a generation because of their lack of immunity against diseases that developed in the outside world.
The Nicobaris, numbering around 30,000, form the largest tribal group but they have left the forests to live in the modern islet-town of Nicobar.
The Great Andamanese, who numbered as many as 10,000 in the 18th century, were decimated by the British after the islanders refused to submit to the crown.
By the 1970s just 19 survived, and while their numbers have crept up to 29 and homes built for them on tiny Strait island, their fate was uncertain even before the tsunamis hit.
Genetic evidence suggests that the pygmy-like aborigines — of negrito origin with dark skin and curly hair that sets them apart from their Asian neighbours — have lived on the Andamans from the dawn of civilisation.
Many of their habitats face destruction, said Andaman resident Jagdish Singh, a mariner.
“I have lived and grown on the fringes of their civilisation and any imbalance in nature can do irreversible damage,” said Singh, pointing out that tidal waves of such magnitude could be to the Stone Age people.
“Last time the Sentinelese were contacted was in 1992 but will we see them again?” asked Kumar amid reports that the Sentinel islets took the brunt of Sunday’s tidal waves.
http://www.andaman.org/book/chapter8/text8.htm
hongkong/shanghai: durch druck der iwf den markt international zu oeffnen kam es im kommunistischen china zu einer neoliberalisierung des politischen systems, welche es erlaubte sich die stadt hongkong nach 1997 mimetisch anzueignen, auch wenn die urspruenglich wichtige politische unvereinbarkeit und die gewohnte freiheit ad absurdum gefuehrt wurde, die verlagerung des dort ansaessigen kapitals nach shanghai war die direkte folge dessen. dadurch entstand eine ersten wichtigen neuurbanisierungen des 21 jahrhunderts. formel 1 stadien auf styropor und transrapidzuege deutscher qualitaetsfertigung inklusive.
waehrend The House Movers save China’s oldest buildings, moving them brick by brick
Two pillars frame a dirt road leading into the distant past. A Qianlong house stands in the late autumn sunshine, its black brick courtyard filled with warm light. Within the intricately carved wooden shutter-style doors, dozens of ancient vases in brilliant colors stand on a massive wooden table set between the dark red columns of the main room.
Visitors want to melt into this historical scene but the illusion fades-this is modern-day Shanghai and it’s actually been hundreds of years since this house was first built. Now it stands far from its original site in Suzhou, on a rural plot in Shanghai’s Qingpu district. It was moved here by a Canadian Chinese man who now dedicates his life to restoring and preserving old architecture and artisan culture in China.
Jeffrey Wong has been collecting houses, temples, well stones, pillars and other architectural artifacts since 2000. “When I travel around the area, I see a lot of beautiful old architecture that is not being preserved,” says Wong, who retired to China in 1994 but still keeps homes in Canada and Hong Kong. “I think this is where the culture of China really lies, but if no one protects or preserves it, it will be lost forever.” Wong’s passion and generosity in this pursuit have saved the Chinese government not only millions of dollars, but also the incredible engineering headache of dis-assembling, re-locating and re-building incredibly delicate, sometimes rotten and moldering, structures. He bought the Qingpu land planning to resurrect his collection of architecture here and turn it into a “cultural village” that would welcome visitors and also serve as a retreat for traditional artists from China and around the world.
The 60-something Wong was born in Japan to Chinese parents. His father was a wealthy publisher and trader between China and Japan. Wong, who grew up constantly moving around South East Asia and Europe, accumulated his own fortune through trading in textiles and the import export business. It was only after moving to Shanghai 8 years ago that he became fascinated with collecting houses.
How does one collect houses? In today’s China, with old structures constantly being demolished to make way for modernity, lots are often sold piecemeal-a handsome claw-foot bathtub here, a carved wooden girder there. Wong tries to keep on top of demolition plans, and bids for the entire structure before any sledgehammering begins. As he always keeps an eye on the landscape when traveling around the region, he has sometimes made offers to peasants who would rather have a convenient new cement box than a falling-to-bits wooden structure with no plumbing or insulation. For the Qianlong house, Wong actually offered to build the Suzhou farmer’s new house as part of payment for the old house.
Entering the Qianlong house, one is surrounded by pottery and massive furniture, much of which Wong recycled from unusable pieces of his houses. Apart from architectures, Wong’s antique collection is also massive. In the Qianlong house alone are ancient treasures enough for a museum exhibit. “Here’s a 2000 year old piece from the Han dynasty,” says Wong excitedly, picking up one pot and revealing that every single article has a yellow post-it stuck to it’s bottom with Wong’s own scribbled notes on its origin. “Some of these pieces are from 770 BC.”
Wong’s architecture collection goes back 480 years and includes some incredible gems, both for their historical as well as design value. Included are the entirety of Shanghai’s massive original Jing’An Temple (a replica is now being built in concrete by the city), one of the mansions of notorious gangster Du Yuesheng and the famed Qing dynasty poet Xu Zhimo’s house from Haining in Zhejiang province, along with an astounding 68 other houses from Xu’s street. Altogether over 100 pieces of architecture including mansions, houses, temples, pavilions, teahouses and bridges all await careful restoration and rebuilding in Wong’s warehouses.
Wong’s cultural village is a lovely haven. A canal Wong had dug across the site is filled with bright goldfish, which one can watch over the splintering railing of an ancient wooden bridge-another of Wong’s purchases. Carpenters working amidst piles of seemingly unlabelled bits of various houses spend full days patching cracks and reinforcing rotted pieces; sections of Jing’an temple lie about as casually as if they were sunning themselves. Wong’s team of expert engineers and over 40 craftsmen work full-time. Today, surrounded on all sides by fields of goldenrod in full bloom, a group of workers in straw hats expertly wield their tools. They are obviously confident craftsmen who are intimately familiar with traditional handsaws and lathes-no electric table saws here.
Due to land developers taking over his Qingpu site, all of Wong’s houses will soon migrate to Tongli, where Wong has found a new location. Hopefully the new site, in the historic UNESCO-listed water village, will prove a lasting sanctuary for the architectures. The Tongli government says the new 10,000 mu site, which is 50 times bigger than the Qingpu land, will be protected forever, including the land’s forests and four lakes. The lush natural environment promises to be an even more enchanting locale for Wong’s cultural village. But the new home comes at a great cost. “We have to move every stone, every plant, every fish, every house. We estimate it will take 1200 trips of a ten-ton truck to move everything to Tongli,” says Wong brightly. “Buying is not the biggest expense, it’s the moving and restoring that are the real cost.”
The work in Tongli is just beginning and Wong’s engineers and builders have a huge project ahead of them. Putting an old house together is much harder than just building a new one. “Its like a jigsaw puzzle, putting all the houses together again,” says Wong. His approach to re-building addresses some modern day conveniences, such as adding plumbing and electricity to kitchens and bathrooms. However, for the rest of the space he tries to maintain the original house as much as possible. “I don’t put everything perfectly, I preserve the judgement of history,” he says.
The Tongli site will be partially open to the public and partially a free private retreat for artists and artisans welcomed to use Wong’s professionally equipped clay studios, including several wood-fired, hand-built kilns as well as a collection of electric kilns. “I want it to be a platform for cultural exchange between Chinese and overseas artists,” says Wong, “I’m willing to invest hundreds of millions of renminbi in my dream. Hopefully in the future there will be people to carry on this project.”
Not everyone understands why a multi-millionaire has decided to spend his fortune on restoring ancient arts and architectures, with no monetary benefits whatsoever. “Many of my friends don’t understand what I’m doing,” says Wong, “I say one day I’ll be in a hospital bed with an IV drip and that’s when you realize you can’t take it with you, only pride can you take with you. I can be proud of what I do.” Visitors to Wong’s Tongli cultural village will be proud, too and grateful for the painstaking work Wong and his team have done, not to mention future generations of Chinese who will have him to thank for the treasures he has saved.
Henry Ford, der Gummibaum und die Kautschukzapfer… Heute ist Fordlandia eine fast versunkene Geisterstadt am Rio Tapaj— im brasilianischen Bundesstaat Para. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts war sie die Kopie einer amerikanischen Kleinstadt. Henry Ford liess dort, mitten im Regenwald, eine moderne Siedlung aus dem Boden stampfen. In Fordlandia lebten und arbeiteten zeitweilig ueber fuenftausend Seringueros, Kautschukzapfer. Sie sammelten auf riesigen Plantagen Latexmilch fuer die Ford Motor Company, den groessten Automobilkonzern der Welt. Ford brauchte das Naturprodukt fuer die Herstellung von Autoreifen. Henry Ford ( Ford Motor Company) founded Fordlandia in 1928. The rubber tree plantation was active until 1946, when Ford closed down all operations, including the larger Belterra plantation. Secluded geographically from most of the world, it is truly a living museum of a past history. http://www.amazonriver.com/E-fordlandia.html Die Ford Motor Company, in den 20er Jahren das groesste der Welt, leitete er mit strenger Hand und unbedingtem Machtanspruch. Bald aergerte es Ford, dass der Markt fuer Autoreifen von britischen Firmen wie Goodyear beherrscht wurde. Um die Konkurrenz auszustechen, erstand er 25.000 Quadratkilometer Amazonasgebiet von der brasilianischen Regierung. Dort wurde jetzt eigener Kautschuk fuer die Ford-Produktion angebaut. Zwei Welten trafen aufeinander: westliches Erfolgsstreben und die Wildheit des Dschungels – eine Auseinandersetzung, die der Roman “Fordlandia” von Eduardo Sguiglia aufgreift.
FORDLANDIA Urwald-Geisterstadt am Rio Tapajs, im Bundesstaat Para. Es handelt sich aber nicht um eine Boomtown der Bandeirantes, sondern um ein neuzeitliches Industriedenkmal mit lebenden Statisten. An den Traum des amerikanischen Autokoenigs Henry Ford erinnert nurmehr ein gespenstisches Idyll, anachronistische Kopie einer nordostamerikanischen Kleinstadt vor sechzig Jahren: gepflegte Eigenheime mit Kuehlschraenken aus Connecticut und Standuhren aus Des Moines, ein Krankenhaus mit Geraetschaften aus den dreissiger und vierziger Jahren (Hospital Henry Ford) – seit ueber vierzig Jahren hat sich hier kein Arzt mehr blicken lassen – ein verlottertes Schwimmbad, ein Spielplatz … ANREISE ueber den Amazonas: von Manaus oder Belem nach Santarem . Von hier aus in zwoelf Stunden auf einem Flussdampfer den Rio Tapajs hinauffahren, einen Nebenarm des Amazonas. Per Flugzeug: bis zur Goldgraeberstadt Santarem; dann weiter .
Ford, Henry Related: Business Biographies 1863-1947, American industrialist, pioneer automobile manufacturer, b. Dearborn, Mich.
brasilia (.br)
image bases brasilia
http://www.fabiomurca.hpg.ig.com.br/turismo/brasilia/brasilia.jpg
http://lmno4p.org/images/3.20/
“I am neither a capitalist nor a socialist, I am not a religious or an atheist” It’s been constantly repeated that the so-called Plano Piloto (Pilot Plan) for Brasilia was inspired by the shape of a plane. “Nonsense,” said Costa. “That is ridiculous. That’s an acceptable analogy, but it would be total imbecility to make a city in the shape of an airplane. So it looks like a cross for those who like a cross, dragonfly, spaceship or bow and arrow. Each one sees whatever he wishes to see.”
Urspruenglich war “Favela” die Bezeichnung eines Huegels in Rio de Janeiro, an dem arme, von der Gesellschaft ausgestossene Menschen Huetten aufgebaut hatten, um wenigstens ein, wenn auch erbaermliches, Dach ueber dem Kopf zu haben. Doch in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts, als die Staedte durch die Industrialisierung ein immer attraktiver Anziehungspunkt fuer die mittellose Landbevoelkerung wurden, wuchs eben auch das Heer jener, die keine Gutbezahlte Arbeit oder feste Anstellung fanden und ein notduerftiges Quartier finden mussten. Als fester Bestandteil des brasilianischen Lebens hat die Favela leider etwas Banales, Alltaegliches angenommen, was die Bedeutung dieses sozialen Missstandes zu verharmlosen droht. Die “Favelados” sind zum gršssten Teil Opfer der im Nordeste vorherrschenden Trockenheit oder von den Fazendeiros und den grossen landwirtschaftlichen Konzernen vertriebene Bauern. Sie schlagen sich bis zu den Aussenbezirken der Millionenmetropolen durch, errichten dort ihre Huetten.
+staedte bauen ansichten get a flat flat
http://www.wohnservice-wien.at/wsw/redsys/images/238_WBC_www1.mpg
or images of cities
http://www.steixner.com/inhalt/staedtebau/image_of_city.htm
mittlerweile wird es offensichtlich, dass die zukunft der menschheit sich an den staatenbildenden insekten orientiert, sowohl die chemokratie als auch die unterirdische nahrungszuechtung schreiten voran
zitata der standard
Feier
In Tokio (Japan) wurde eine Reisernte an einem ungewöhnlichen Ort gefeiert: im Untergeschoss der Firma Pasona mitten in Tokios Bankenviertel Otemachi. Die städtische Reisfarm im Untergrund basiert auf Hydrokultur und künstlichem Licht und ist ein Trainingsgebiet für junge Menschen, bevor sie in den ländlichen Produktionsgebieten eingesetzt werden.

Kartoffeln anzubauen ist normalerweise harte Arbeit. Man muss ständig Erde auf die Pflanzen häufen, damit die Kartoffeln vom Licht nicht grün werden. Aufgepasst: Grüne Kartoffeln sind giftig! Großvater wusste jedoch einen Ausweg, wie wir trotzdem unsere eigenen Kartoffeln anpflanzen könnten: „Kommt mit, das schaffen wir schon!“
Lasse ein paar Kartoffeln auf dem Fensterbrett liegen und warte, bis sich Keime bilden.

Wenn die Keime 1 bis 3 cm lang sind, kann es losgehen: Lege einen Autoreifen in den Garten und fülle ihn mit Blumenerde. Die Kartoffeln pflanzt du in die Erde. Gieße dein besonderes Beet jeden zweiten Tag.

Wenn das Kraut ungefähr 10 cm hoch ist, legst du einen zweiten Reifen auf den ersten und füllst mit Erde auf. Versorge das Beet regelmäßig mit Wasser. Wenn das Kraut erneut zum Vorschein kommt, stapelst du noch einen Autoreifen. Schütte Erde auf die Pflanzen.

So machst du weiter, bis der Stapel aus 4 Reifen besteht (jetzt hat dein Vater wahrscheinlich keinen einzigen Reifen mehr am Auto, nicht wahr?). Da lässt du deine Pflanzen endlich blühen. Vergiss nicht zu gießen. Erst wenn die Blumen verblüht sind, kannst du aufhören zu gießen.

Eine frühe Kartoffelsorte ist fertig, sobald die Blumen verblüht sind, eine späte Sorte, wenn das Kraut verwelkt ist. Da nimmst du dann die Autoreifen weg und zählst, wie viele Kartoffeln entstanden sind. Du wirst deinen Augen nicht trauen!

February 6th, 2008 at 3:21 pm
unfpa.orgUngebremstes Wachstum?
Über eine Milliarde Menschen leben in den Slums der großen Städte.
Im Jahr 2007 haben nach Berechnungen der Vereinten Nationen rund 3,3 Milliarden Menschen in Städten gelebt. 2008 wird es erstmals mehr Städter als Landbewohner auf der Erde geben.
Noch steiler soll die Kurve in den kommenden Jahren ansteigen, die Urbanisierung setzt sich unvermindert fort: Bis 2030 werden fünf Milliarden Stadtbewohner erwartet.
Boom in Asien und Afrika
Vor allem in Asien und Afrika wachsen die Städte bei gleichzeitigem Rückgang der Landbevölkerung. Dort wird sich laut UNO die städtische Bevölkerung bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2000 teilweise verdoppeln.
In Asien dürfte der Anteil der Städter in diesem Zeitraum von derzeit 1,36 auf dann 2,64 Milliarden ansteigen, in Afrika von 294 auf 742 Millionen und in Lateinamerika sowie der Karibik von 394 auf 609 Millionen Menschen. Von den 22 für das Jahr 2015 vorhergesagten Megacitys auf der Erde werden 17 in Entwicklungsländern sein – als Megacity gilt ein Ballungsraum ab zehn Millionen Einwohnern.
Schnellstes Wachstum in Lagos
Lagos ist die am schnellsten größer werdende Megacity der Welt, sie wächst jährlich um fünf Prozent. Zu Meta- oder Hyperstädten zählen Siedlungsräume mit mehr als 20 Millionen Menschen – die größte ist bisher Tokio mit 35,2 Millionen.
Im Jahr 2020 werden laut UNO-Schätzung vermutlich auch Bombay, Delhi, Mexiko-Stadt, Sao Paulo, New York, Dhaka, Jakarta und Lagos diese Grenze überschritten haben.
Eine Milliarde im Slums
Rund 30 Prozent der Städter – etwa eine Milliarde Menschen – verbringen ihr Dasein gegenwärtig in Slums. In den Hüttensiedlungen Bombays oder Kairos drängen sich etwa 100 Menschen auf einer Fläche, die in Hamburg umgerechnet einem Einwohner zur Verfügung steht. Im Jahr 2020 werden laut UNO wahrscheinlich 1,4 Milliarden Menschen weltweit in Elendsvierteln hausen.
Kleine wachsen schneller
Megacitys sind allerdings nicht die am schnellsten wachsenden Städte auf der Erde. Die meisten Menschen ziehen in Siedlungen mit weniger als einer Million Einwohner, vorangetrieben wird diese Entwicklung von der Landflucht. Mehr als die Hälfte der urbanen Bevölkerung lebt in Städten mit weniger als einer halben Million Einwohnern.
Megacitys bleiben deutlich hinter den Prognosen der 1970er Jahre zurück. Kleinere Städte könnten grundsätzlich ihre Probleme leichter lösen, doch nur wenige hätten das bisher in Angriff genommen.
Links:
* UNO
* UNO-Bevölkerungsprogramm (UNFPA)
http://www.unfpa.org/