$$tm

March 29, 2006

horrorscope

Filed under: $$tm — renfah @ 2:37 pm

horrorscope

animismus der gegenwart, murphys law, horoskop etc…

atomisierte individuen neurotisiert durch reizueberflutung fuehren musterkoefferchen der weltenordnung mit sich, alles muss erklaert werden, wenn nicht ich mir,

dann mein analytiker dem ich ueber es, klarerweise. oder?

chaos darf nicht vorkommen, verlost von kontrolle, recht und ordnung, die oft mit regelmaessigkeit verwechselt wird.

95% aller die dir auf der strasse begegnen haben es gelesen und sind dadurch determiniert fuer ihr wochenschicksal

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die beispiele beziehen sich auf die seit mitte der fuenfziger jahre des vorigen jhds auf marktsegment orientierten und adaptierten massenmedien -> frauenzeitschriften -> yellow press…und gegenwaertigen massenmedien, wie zb der nachrichten…

die interimsgesellschaft unter dem interpassivitaetsfilter, der kleinste gemeinsame nenner sorgt fuer die sonntaegliche freizeitgestaltung, die biomasse wird von der elite gefuettert, womoeglich noch gratisverteilt, durch die werbung gesponsert und dient der eigenaufrechterhaltung der bestehenden machtstrukturen. vorgefertigte, idealtypisierung marketinggerechter quotengaranten. (informationsverschiebung – es kann auch davon ausgegangen werden, dass 95% der leute in der ubahn dasselbe horoskop wie du gelesen haben…)

die soap operas und ideen der ideale werden genauso vertikal tradiert, siehe auch die anpassung der lebensstile, we all live in america, californication, der urbanen gegenwart zwischen al bundy, den simpsons und sex and the city.

es fragt sich, ob die weltweiten medien ihr buntes und harmloses material nicht nur zeigen, um vom istzustand abzulenken, der der arbeitenden gesellschaft erlaubt sich nach ihren 8 stunden ewiggleicher arbeit eine virtuelle naehe zu den obersten 10000 der welt zu gehoeren, und sich auch per televisionaerer katharsis der breiten konsumgesellschaftssegmente aus/aufzuzeichnen. ( so sehen wir alle die bilder von prinzessin x bei party xyz, sowie des stars beim leben, und koennen uns auch vom fernsehen ins diese glitzerwelt begeben( starmania, dsds, big brother, am schauplatz, tausche familie etc).

wir muessen uns nur trauen unsere 15 nanosekunden ruhm beim sender abzuholen, in irgendeinem spartenprogramm hat auch unser leben platz, jedenfalls helfen uns die produkte in den hochglanz und anderen magazinen(fuer jede geldboerse adaequat durch marktsegmenterforschung und optimierung durch customer relationship managment), dazu, unserem traum naeherzuruecken. kleine maedchen und buben werden vom mauerbluemchen zum sexgott, begehrt und an die wand geheftet.

ob es sich bei den verteilten informationen um nachrichten ( ist es cnn oder reuters? egal, es ist dasselbe…) ob modetrends, hitmusik den tod von lady di oder die brennenden wtc macht dabei keinen unterschied.

pseudomedizinische produkte und oder sendungen die das wohnen, das auto oder die schoenheitsoperationen herbeifuehren, um den perfekt an diese welt angepasst zu sein runden die politik der beduerflichkeitsnoetigung ab.

je billiger das erworbene medium, je penetranter die werbungsstrategie, desto kleiner das portemonnaie.

romane oder eben die starstorys sind hoffnungstraeger die den verwirklichten traum symbolisieren, diese harmonisieren die konsumenten durch entschaerfte,

weil fiktionale realitaetsphantasien, und doch immer den subjektiven grenzen unterworfenen wahrnehmungen sowie durch autozensurierende vorauseilende gehorsamkeit bedingte weitergabe (es muss da passen..)

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sex und gewalt, der gegensatz zu den individuellen leidenschaften und der unkomplizierte typus der kommunikation, die niemals die grenzen des political correct geeichten ism-freien (ageism, fascism, racism, etc)- guten geschmacks verletzende, niemals aufwiegelnd, eher anruehrend thematische abhandlung der themen und die damaligen chemokratischen massnahmen der ruhigstellung der frau in ihrer reproduktionzwaenglischen situation, mittels valium und putschen mit amphetamin, das dann in weiterer folge die mods aus den arzneischraenken ihrer elter stahlen, egal, klischees werden da wie dort verwendet, elitaeres ruhigstellen vertikaler praegung , sozialer druck durch identifikations- role models inszenierung des alltags anhand virtueller ideale, so muss mein ich sein, damit ich akzeptanz erreiche.

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kirchlich/reaktionaer/konservativ zeigt sich das vermittelte moralbild, es wuerde sich als suende entpuppen gegen das grundprinzip der geschichten u verstossen wenn sie auf diese art von spannung verzichten wurden.

doch alle medien bzw industriezweige arbeiten daran, ihre astronomischen auflagen noch weiter zu steigern, weswegen es auch zu dieser seuche des ewiggleichen fuer immergleiche kam, eine pefekte welt muss suggeriert werden, da sonst das kollektiv der individualitaetsluege immanent wird, medienmogule und marktkonglomerate duengen sich gegenseitig den boden, genauso ist auch das aufkeimende interesse des rekultivierung der arbeiterklasse zu sehen, da im damaligen umfeld die beatles und elvis presley im plattengeschaeft bach, beethoven, brahms verdraengten und somit marktwirtschaftlich somit auch akademisch erforscht werden mussten.

der gegensatz zwischen denen in diesem artikel besprochenen illustrierten und hochglanzmagazinen ist war dafuer mitte des 20 jhdts ein wichtiger teil, der genaue ste demographischen erfassung und mittlerweile immer weitergehenden, immer genaueren erfassung der glaesernen kunden.

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