$$tm

March 29, 2006

auto

Filed under: $$tm — renfah @ 3:11 pm

auto

konstruktion und fabrikation am fliessband, toetungsmaschinerie, lernte henry ford in den schlachthoefen chicagos kennen, hitler war davon so beeindruckt, das er mit deutscher normierunxgruendlichkeit in saemtlichen belangen auch gleich dafuer sorgte dies fortzufuehren, zB beim volkswagen der auf denselben chassis sowohl den vw bus als auch den kuebelwagen der reichsarmee als auch den karmann ghia und den porsche 356 ermoeglichte zu ueberstulepen, perfektes vorbild der mimikrysierung einer gesellschaft nach der entnazifizierung, da die lebensumstaende gleichblieben war die mentalitaet wohl der bewegte uterus von heranreifenden embryonen gesteuert.

naja, wir haben von nichz gewusst, sagen auch monopolistisch behandelte reih und glieder, bildungsbuerger glauben ihrem fernsehen, ihrer meinung die sie taeglich vorgekaut vorfinden. schwarz auf weiss punkt und kommatoes.

autobau, benennung

mr2 (scheisse auf franzoesisch)

la ds (la deesse die goettin)

pajero (wixer auf spanisch)

oder die tolle impo parfuemerie.

bald werden alle auf schienen in unterflurtrassen hinter glas durch die landschaft kanalisiert.

2 Responses to “auto”

  1. renfah Says:

    autobild.deFahrzeughersteller
    „Ohne Billigautos gibt es kein Wachstum”
    DruckenVersendenVorherige Seite
    yiggdeliciouslinkwebnewsdiggwong
    „Renault-Nissan, Tata, die Chinesen und natürlich Toyota gehen in den Markt f…

    „Renault-Nissan, Tata, die Chinesen und natürlich Toyota gehen in den
    Markt für Billigautos. Bleibt die Frage: Warum fehlen Volkswagen, Opel
    und Ford?”

    07. Januar 2008 An Ferdinand Dudenhöffer kommt in der deutschen
    Autobranche niemand vorbei. Mit seinen Prognosen schießt er
    gelegentlich über das Ziel hinaus. Deshalb fängt er sich auch immer
    viel Kritik ein. Doch gelesen werden seine Vorhersagen allemal, weil
    sie spritzig und prägnant sind. Gerade hat er eine Analyse zu
    Billigautos fertiggestellt. Seine These: Daran kommt niemand mehr
    vorbei. „Der Markt für Billigautos wird in den nächsten dreizehn
    Jahren das am schnellsten wachsende Marktsegment im
    Weltautomobilgeschäft.” Über seine Thesen zu den neuen Billigautos und
    die Konsequenzen für einzelne Hersteller haben wir mit ihm ein
    Interview geführt.

    Herr Dudenhöffer, was bewegt die Autobranche wirklich?
    Am 10. Januar stellt der indische Konzern Tata sein 2500-Dollar-Auto
    vor. Mit dem neuen Fahrzeug beginnt eine neue Ära der Einfachstautos,
    die erhebliches Wachstum im Pkw-Weltmarkt erzeugen. Bereits zum Jahr
    2015 werden 30 Prozent aller Neuwagen in den Emerging Markets
    Einfachstautos sein.

    Fahren diese Billigkarossen denn überhaupt?
    Das „One Lakh Car” von Tata ist sogar umweltverträglich. Der
    Viersitzer hat einen Benzinmotor mit 30 PS, der wie beim Käfer im Heck
    sitzt, nutzt stärker Kunststoff als Werkstoff, und ist daher leichter
    und verbraucht weniger als 4 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Damit
    kommt ein Porsche Cayenne Turbo keine 27 Kilometer weit. Und,
    selbstverständlich ist der Benzinmotor auch leicht auf Ethanolbetrieb,
    wie etwa E85 – also Biokraftstoffe – umstellbar. Damit steht dem
    Einfachstauto auch der Weg nach Südamerika offen.
    Zur Bildergalerie
    “In nur sieben Jahren hat sich die Nachfrage in den neuen Märkten um
    9,7 Mill… “Bis 2020 werden 74,6 Millionen Pkw weltweit verkauft
    werden. 48 Prozent entf… Die Innovation des Jahres 2008 kommt aus
    Neu Dehli: Ratan Tata stellt in Neu …

    Autos werden doch vor allem in Industriestaaten verkauft?
    Das ändert sich gerade. 90 Prozent des weltweiten Wachstums in den
    nächsten 13 Jahren, also bis zum Jahr 2020, kommt aus den neuen
    Märkten. Dies wird gravierende Veränderungen für die Bedeutung der
    Automobilindustrie in Europa mit sich bringen. Das Kräfteverhältnis
    der Branche verschiebt sich nach Asien und Ost-Europa. Die
    Entwicklungen der letzten sieben Jahre waren erst der „Vorgeschmack”
    auf das, was sich in der Automobil- und Zulieferindustrie in der
    nächsten Dekade ereignen wird. Die Emerging Markets werden zum
    Zuliefer- und Einkaufszentrum für die europäischen Autohersteller.
    Zum Börsenkurs

    * Kurs
    * Chart
    * Watchlist

    Welche Rolle spielt dabei das Billigauto?
    In den Emerging Markets baut sich Stück für Stück eine „neue”
    Automobilindustrie auf, in deren Zentrum neue Produkte stehen. Die
    Innovation des Jahres 2008 kommt aus Neu Dehli und nicht ein paar Tage
    später aus Detroit. Ratan Tata stellt in Neu Dehli sein „One Lakh
    Car”, also ein Fahrzeug für 2.500 Dollar vor. Damit werden alle Show
    Cars in Detroit über Nacht langweilig.

    Sie übertreiben?
    Nein, mit dem One Lakh Car treibt Tata das Wachstum der Automärkte in
    Indien, China und Ost-Europa. Das One Lakh Car passt in das
    Portemonnaie der Menschen in Indien und anderen Wachstumsmärkten.

    Arbeitet denn in Europa niemand an Billigautos?
    Doch, aber sie sind noch nicht so günstig wie das indische. Einen
    Vorgeschmack auf die Dynamik des Billigautos hat vor ein paar Jahren
    bereits Dacia gegeben. Früh erkannte der ehemalige Renault-Chef Louis
    Schweizer den immensen Zukunftsmarkt für Einfachstautos und hat das
    Projekt 5000 Dollar Auto ins Leben gerufen. Die ersten Dacia Logans
    rollten im Jahre 2004 in Osteuropa zu Preisen von 5.000 Euro plus
    Umsatzsteuer in die Ausstellungsräume. Über Nacht eroberte der Logan
    wichtige Ostmärkte. Mittlerweile wird das Auto in Indien, Iran,
    Marokko, Russland und Kolumbien montiert.

    Gibt es auch Billigautos in Deutschland?
    Ja, auch in Deutschland läuft der Logan wider Erwarten gut. Über
    17.000 Logan wurden allein 2007 in Deutschland verkauft. Das sind
    dreimal so viele Fahrzeuge wie Ford vom Ka oder VW vom New Beetle im
    letzten Jahr verkauft haben und mehr Fahrzeuge als die gesamte Marke
    Daihatsu mit all ihren Kleinwagen.

    Wie wird sich Markt für Billigautos entwickeln?
    Bereits zum Jahr 2015 werden nach unserer sehr konservativen Prognose
    mindestens 10 Millionen Billigautos weltweit verkauft. Billigautos
    sind dabei definiert als Fahrzeuge, die weniger als 10.000 Dollar
    kosten. Drei Teilsegmente lassen sich unterscheiden. Das Segment der
    Fahrzeuge in der Preisgruppe 7.000-10.000 Dollar, das Preissegment
    5.000-7.000 Dollar und das Ultra Low Price Car Segment von 2.000-5.000
    Dollar.

    Welches Gewicht werden Billigautos in sieben Jahren haben?
    Der wichtigste Bereich mit etwa 40 Prozent Marktanteil ist das
    Teilsegment 5.000-7.000 Dollar. Etwa 35 Prozent Marktanteil oder 3,5
    Millionen Fahrzeuge im Jahr 2015 entfallen nach unserer Prognose auf
    das Ultra-Low-Price-Segment. Und nur 25 Prozent des Marktes geht zum
    „oberen” Teilmarkt von 7.000-10.000 Dollar.

    In welchem Billigsegment gibt es das größte Gerangel?
    Das ist die Ironie des Billigautos: Im oberenTeilmarkt zwischen 7.000
    bis 10.000 Dollar entsteht der größte Wettbewerb. Das Risiko, in
    diesem Teilmarkt rote Zahlen zu schreiben, ist sehr hoch. Der Grund
    dafür: Es ist für nahezu alle Autohersteller so einfach, in dieses
    Segment zu gehen. Und da es einfach ist, bietet jeder an. Angeboten
    werden „abgespeckte” Versionen der gängigen Kleinwagen.

    Was sind abgespeckte kleine Autos?
    Keine elektrischen Fensterheber, keine Servolenkung, kein
    Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), einfacher Sitz und so weiter
    - schon wird der High-Tech-Kleinwagen für unter 10.000 Dollar möglich.
    Die Krux dabei: In den Emerging Markets leben keine Singles, sondern
    Großfamilien, die Platz nachfragen. Also eher den Dacia Logan als den
    abgestrippten Polo nachfragen.

    Na und? Reichen die Industriestaaten nicht?
    Nein, denn damit wächst das Risiko, daß die eigene Marge
    kannibalisiert wird. Das Segment 7.000 bis 10.000 Dollar ist das
    Billigauto-Segment mit dem größten Risiko. Außerdem: Die größte
    Bedeutung erlangt das Billigauto in den Emerging Markets.

    Was erwarten Sie in den Schwellenmärkten?
    Etwa 9 Millionen der Billigautos, die im Jahr 2015 weltweit verkauft
    werden, finden in den neuen Märkten ihre Kunden. Damit steigt der
    Marktanteil des Billigautos von einem Marktanteil von knapp 8 Prozent
    im Jahre 2006 auf gut 30 Prozent im Jahre 2015.

    Wer bietet Billigautos überhaupt an. Auf welche Aktien sollten Anleger achten?
    In den beiden wichtigen Segmenten 2.000 bis 5000 Dollar und 5.000 bis
    7.000 Dollar werden folgende Anbieter auftreten:

    • Renault-Dacia (3.000 Dollar + 6.000 Dollar)
    • Fiat (6.000 Dollar)
    • Toyota (6.000 Dollar)
    • Tata (2.500 Dollar + 5.000 Dollar)
    • Maruti-Suzuki (5.000 Dollar)
    • Chinesen: Cherry, Geely, Great Wall, Zhonghua, FAW, SAIC

    Welche Konzerne wären ein möglicher Verkauf, weil sie Billigautos als
    Zukunftsmarkt meiden?
    Die Konzerne GM, Ford, VW, PSA-Peugeot-Citroen, Honda planen nicht in
    den wesentlichen Wachstumsmärkten für Billigautos vertreten zu sein.
    Hyundai-Kia und Mitsubishi haben noch keine abschließenden
    Entscheidungen getroffen. Damit wird das Billigauto auch die Struktur
    der Automobilindustrie ändern. Konzerne im Volumenmarkt, wie GM, Ford,
    VW, PSA stehen vor Wachstumsgrenzen.

    Sie haben Volkswagen nicht erwähnt?
    Die Wachstumspläne von Volkswagen sind ohne Billigautos nicht
    realisierbar. Nach dem Zehnjahres-Strategiepapier „Mach 18″ wird von
    Vorstandschef Martin Winterkorn geplant, den Absatz der Kernmarke VW
    bis 2018 von 3,4 Millionen (2006) auf mindestens 6,5 Millionen Pkw
    steigern. Gut dreiviertel dieser Steigerung ist nach unserer
    Ein-schätzung nur durch Wachstum in den neuen Märkten möglich.

    Will Volkswagen etwa kein Billigauto bauen?
    VW hat explizit die Produktion eines Billigautos ausgeschlossen,
    sondern will lediglich im hart umkämpften Segment der 7.000-10.000
    Dollar Kleinwagen in den Markt gehen. Daher besteht ein
    Wachstumsrisiko.

    Warum fehlen denn Volkswagen, Opel und Ford im Markt für ganz billige Autos?
    Vielleicht, weil es für die Ingenieure in Wolfsburg oder Rüsselsheim
    keine Autos sind, auf die ein deutscher Ingenieur stolz sein kann. Es
    spricht viel für die Vision des Ratan Tata. Der Markt der Billigautos
    wird in den nächsten dreizehn Jahren das am schnellsten wachsende
    Marktsegment im Weltautogeschäft. Renault-Nissan, Tata, die Chinesen
    und natürlich Toyota gehen in den Markt. Sie haben erkannt: Ohne
    Billigauto kein Wachstum.

    “Bis 2020 werden 74,6 Millionen Pkw weltweit verkauft werden. 48 Prozent entf…

    “Bis 2020 werden 74,6 Millionen Pkw weltweit verkauft werden. 48
    Prozent entfallen dann auf die Emerging Markets. Während die
    etablierten Automärkte stagnieren, kommt das große Wachstum aus neuen
    Märkten.” Ferdinand Dudenhöffer, Professor in Gelsenkirchen

    Das Gespräch führte Thomas Schmitt

    Text: FAZ.NET
    Bildmaterial: F.A.Z, F.A.Z., Ferdinand Dudenhöffer, B&D-Forecast-Studie, Privat

    http://www.autobild.de/artikel/tata-quot-one-lakh-car-quot-_220663.html

  2. renfah Says:

    Wieso der Nano Tatas Meisterstück ist

    Von Michael Kröger

    Kein Komfort, keine Sicherheitstechnik – das neue Billig-Auto von Tata
    hätte auf dem europäischen Markt keine Chance. Für die Konkurrenz ist
    der Nano trotzdem ein Alarmsignal: Er ist der Beweis dafür, dass der
    Konzern die Ziele erreicht, die er sich steckt.

    Berlin – Den Nano verdankt Indien einem Missverständnis: Auf dem
    Genfer Autosalon 2003 ließ Konzern-Chef Ratan Naval Tata auf einer
    Pressekonferenz die Bemerkung fallen, er würde gerne einmal ein Auto
    bauen, das sich auch die untere Mittelklasse in Indien leisten könnte.
    Ein Journalist fragte daraufhin, wie teuer so ein Auto denn sein
    dürfe. “Ungefähr 100.000 Rupien”, antwortete Tata – umgerechnet 2000
    Dollar. Einen Tag später meldete die Nachrichtenagentur Reuters Chart
    zeigen, Tata wolle ein Auto für 2000 Dollar auf den Markt bringen.

    BILLIGAUTO TATA NANO: VOLKSWAGEN AUS DELHI

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    Der Tycoon hätte die Meldung richtig stellen können. Eine
    Wunschvorstellung ist schließlich keineswegs gleichzusetzen mit einem
    konkreten Plan. Doch dann rief er seine Ingenieure zu sich und
    forderte sie auf, nach möglichen Lösungen zu suchen. Die
    Herausforderung war groß – immerhin ging es darum, einen Wagen zu
    konstruieren, der kaum die Hälfte von dem bis dato billigsten auf dem
    Markt befindlichen Modell kosten würde.

    Die Konstrukteure lösten das Problem vor allem durch Weglassen:
    Servolenkung, elektrische Fensterheber, Klimaanlage – Komfortextras,
    die Gewicht und Geld kosten, wurden von vorneherein gestrichen.
    Scheibenwischer und Außenspiegel gibt es jeweils nur einmal – Tata
    zelebriert die maximale Reduktion.

    Das Publikum aus den Industriestaaten nahm das Kunststück mit
    Bewunderung zur Kenntnis, die Inder reagierten mit frenetischem
    Beifall. Allerdings mischten sich schnell auch kritische Bemerkungen
    in die Kommentare deutscher, britischer oder amerikanischer
    Beobachter: Wichtige Sicherheitseinrichtungen wie Antiblockiersystem
    oder Airbags seien nicht vorhanden, hieß es. Ein ADAC-Experte äußerte
    sich abwartend, ob der Kleinwagen einen Crashtest nach europäischen
    Vorgaben bestehen würde. Klimaschützer bezeichneten das Gefährt sogar
    als Alptraum – sie schrecken die zusätzlichen Abgase von
    Hunderttausenden neuen Autofahrern.

    Großes Renommee im Inland

    Nicht das erste Mal stößt der indische Konzern auf Vorbehalte in der
    westlichen Welt. Zuletzt geriet Tata wegen der möglichen Übernahme der
    britischen Traditionshersteller Jaguar und Land Rover in die
    Schlagzeilen: Amerikanische Autohändler sprachen sich dagegen aus,
    weil dies das noble Image gefährden könnte, wie das Magazin “NZZFolio”
    berichtet. Das gleiche Vorurteil sei vor einem Monat auch den
    Geschäftsführern der zur Tata Chart zeigen-Gruppe gehörenden
    Taj-Hotelkette entgegen geschlagen, als sie sich um eine intensivere
    Zusammenarbeit mit der US-Schwestergesellschaft Orient Express bemüht
    hätten. Die Amerikaner wiesen das Begehren rüde ab, weil sie Schaden
    für ihre Marke befürchteten.

    INDISCHE AUTOMESSE: VOM AMBASSADOR ZUM VOLKS-TATA

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    Fotostrecke starten: Klicken Sie auf ein Bild (6 Bilder)

    Wer solche Vorbehalte pflegt, macht allerdings einen Fehler: Er
    unterschätzt Tata. Denn im eigenen Land genießt der Konzern höchstes
    Ansehen. Seit Ratan Tata den Chefposten im Unternehmen 1991 von seinem
    Onkel übernahm, hat er die Firmengruppe zu einem weltumspannenden
    Konzern ausgebaut, zu dem 98 Tochterunternehmen mit knapp 290.000
    Mitarbeitern gehören. In Indien gilt der 70-Jährige als unumschränkte
    Autorität – nicht zuletzt, weil er sein Unternehmen nach hohen
    ethischen Prinzipien führt. Tata-Gesellschaften gehören zu den
    beliebtesten Arbeitgebern, gelten als unbestechlich und sind wegen der
    Qualität ihrer Produkte geschätzt.

    Die besten Präzisionsinstrumente Indiens

    Auch im internationalen Maßstab braucht sich Tata nicht zu verstecken.
    Zu der Gruppe gehören Marken von Weltruf, wie etwa der britische
    Tetley-Konzern, das zweitgrößte Tee-Imperium der Welt, oder der
    britisch-niederländische Stahlriese Corus. Die weltweit anerkannte
    IT-Industrie in Bangalore wird von einer Tata-Tochter dominiert,
    Tata-Firmen errichten Kraftwerke und Flughäfen, betreiben
    Telekommunikationsnetze und Luxushotels und fertigen die besten
    Präzisionsinstrumente Indiens. Ratan Tata zählt längst zu den 25
    einflussreichsten Geschäftsleuten der Welt.

    HINTERGRUND: TATA NANO

    * Technische Daten
    * Preis
    * Sicherheit
    * Umweltschutz

    AFP
    Der Nano wird mit einem 33 PS starken
    623-Kubikzentimeter-Zweizylindermotor angetrieben, der im Heck
    untergebracht ist. Die dreitürige Basisversion ist 3,10 Meter lang,
    1,50 Meter breit und 1,60 Meter hoch.
    Mit rund 1700 Euro kostet der Nano die Hälfte des bislang weltweit
    billigsten Modells. Der QQ3 des chinesischen Herstellers Chery wird
    bei den Autohändlern in der Volksrepublik für rund 3400 Euro
    angeboten. Der Nano soll im September in den Verkaufsräumen der
    Händler stehen. Experten erwarten, dass der Viersitzer weltweit in
    vielen Schwellenländern Käufer finden wird.
    Der Nano hat eine Metallkarosserie und serienmäßig
    Sicherheitsvorkehrungen wie Knautschzone, verstärkte Türen und
    Sicherheitsgurte. Er erfüllt nach Herstellerangaben die indischen
    Sicherheitsstandards.
    Durch die Verarbeitung von Kunststoffen ist das Auto leicht und
    verbraucht weniger als vier Liter Benzin auf 100 Kilometer. Das
    entspräche CO2-Emissionen von 94,8 g/km. Umweltschützer befürchten
    aber, dass durch hohe Verkaufszahlen der sparsame Verbrauch
    relativiert wird. Dem Chef des Weltklimarats, Rajendra Pachauri,
    bereitet der Kleinwagen nach eigenen Worten “Alpträume”.

    Dass der Autonarr Tata sich auch aufs Automobilgeschäft versteht,
    stellt er seit Jahren im Bereich Lkw unter Beweis – sein Konzern gilt
    als der fünftgrößte Lkw-Produzent der Welt. 1999 stellte er mit dem
    Indica den ersten komplett in Indien entwickelten Personenwagen vor,
    der inzwischen den Klassiker Kolkata im Straßenbild der indischen
    Metropolen abgelöst hat.

    Westliche Konzerne tun also gut daran, die Tata-Gruppe nicht zu
    unterschätzen. Denn wer seine Ziele derart konsequent umzusetzen
    versteht wie die Inder, der dürfte sich auch in anderen Segmenten als
    ernstzunehmender Gegner erweisen. Denn in einem wichtigen Punkt ist
    auch der Nano trotz aller vermuteten Unzulänglichkeiten Weltklasse: Er
    ist – wie geplant – passgenau auf den indischen Markt zugeschnitten.
    Dort drängeln sich Millionen von Mopedfahrern nicht selten mit der
    ganzen Familie auf ihren Gefährten. Sicherer und umweltfreundlicher
    als die ist der Nano allemal.

    Trotz aller Vorbehalten gestehen deshalb auch Branchenfachleute dem
    indischen Unternehmer – wenn auch hinter vorgehaltener Hand – zu, mit
    dem Nano ein Meisterstück abgeliefert zu haben.

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